Wunderschöne familiäre Ferienanlage mit Pool am 7 km Sandstrand
Domus Olearia
Familiäre Ferienanlage in ausgesucht schöner Lage, 300 m zum feinen Sandstrand. Hervorragende Lage zum Ort. Ruhig in 4000 qm großer, sehr gepflegter Grünanlage. 10 Komfortwohnungen mit 2 - 4 Schlafzimmern, Wokü, Bad (48 - 128 qm).Waschmaschine. Deutschsprachige Betreuung. Großer Balkon oder/und Terrasse. Fahrräder. Versch. Serviceleistungen
Immer wieder erneut auf der Suche nach adäquaten Ferienobjekten in Meernähe mit gleichzeitig guter Infrastruktur und ruhiger Lage, auch in der Hauptsaison, gehört es beinahe schon zu den Glücksfällen, auf Ferienwohnungen zu stoßen, die alle drei wesentlichen Komponenten für einen entspannten Urlaub zu garantieren scheinen. Wenn dann auch noch eine komfortable Einrichtung, Raum und ein deutschsprachiger Service hinzukommt, so stellt sich für einen Vermittler von Ferienwohnungen so etwas wie ein Gefühl persönlicher Befriedigung ein.
Einen solchen Glücksfall bildet das "Domus Olearia" im "Parco S. Matteo" in Marina di Casal Velino, eine familiäre Ferienanlage, die nicht nur durch ihre Lage -300 Meter zum Meer/Ort und 7 km langen feinen Sandstrand- überzeugt, sondern auch durch ihre Einzellage, gelegen in einem 4000 qm großen, umzäunten Park mit Olivenbepflanzung, besticht.
Sollte somit der von Ihnen erwünschte Urlaub bzw. Ferienort folgende Kriterien erfüllen:
Ein schöner Badeurlaub an einem 7 km langen, feinen Sandstrand mit sauberem Wasser,
Ihr kulturelles Interesse befriedigen (nahe der antiken Stätten von Velia und deutschsprachig geführte Exkursionen zu den Plätzen von Paestum, Pompeji, den Museen Neapels etc.),
Sie mit einer erfreulich modernen Einrichtung, weitläufigen Balkonen und Terrassen in komfortablen Wohnungen empfangen,
Ruhe in Einzellage auf einem schön gestalteten, großzügigen und eingezäunten Grundstück gewährleisten und
Ihnen in geringer Entfernung Einkaufsmöglichkeiten, Bars, Restaurants, Banken und eine Strandpromenade bieten,
dann wird es Ihnen eine Freude sein, Ihre entspannungsreichen Ferien im liebevoll geführten "Domus Olearia" zu verbringen, das zudem noch durch eine Reihe von Serviceleistungen aufwartet.
So stellt der Besitzer, Herr Radano, seinen Gaesten die kostenlose Nutzung von Mountainbikes zur Verfuegung und bietet, je nach dem Bedürfnis seiner Gäste, spezielle Sonderleistungen an: so eine Stippvisite von Berghütten mit Übernachtung in selbigen (mit reserviertem Essen), den Besuch von lokalen Festen (Wein-, Ernte-, Heiligen-, Schutzpatronfeste etc.), Exkursionen in den Nationalpark (Calore-Schlucht, Meeresgrotten von Palinuro, Höhlen von Pertosa etc.) und Ausflügen nach Salerno, Paestum, Neapel, Pompeji etc.
Umgebung:
Am Strand von Marina di Casal Velino können während der Hauptsaison (Mitte Juni bis Mitte September) Liegestühle und Sonnenschirme ausgeliehen werden. Der Strand ist gepflegt und kostenfrei, das Wasser sauber. Die lange Strandpromenade lädt mit ihren Cafes immer wieder auf einen Espresso, ein kühles Getränk oder ein Eis ein. Aber auch ein Gespräch mit den immer freundlichen Einwohnern sollte man nicht scheuen. Den einen oder anderen Insidertipp bekommt man nur von denen, die es schließlich wissen müssen.
Vielfaeltige Einkaufsmöglichkeiten finden Sie geringer Entfernung, Möglichkeiten zu sportlicher Betätigung in unmittelbarer Nähe, in Marina di Casal Velino selbst oder in gleich anschließenden Marina di Ascea mit Rollschuhbahnen, Reitschule, Tennisplätzen, Minigolf und Gelegenheiten zum Trampolinspringen.
Wohnen:
Die familiäre Ferienanlage liegt ruhig, beschaulich und auch in der Hauptsaison höchstens peripher vom Geschehen berührt im Parco S. Matteo, dessen Namen sich aus einer nahe gelegenen Kapelle rekrutiert, in der bis ca.1150 die Gebeine des Evangelisten Matthäus aufbewahrt wurden bevor Sie in den Dom von Salerno uebergesetzt wurden. Dieser 4000 qm große, mit Olivenbäumen bepflanzte (zum Teil 400 Jahre alt) Park ist privat und ausschließlich zur Entspannung und zum Aufenthalt der Gäste des "Domus" bestimmt und gewährleistet in dieser Hinsicht die Einzellage. Im Gebäude befinden sich 10 komfortable Ferienwohnungen mit großzügigen Terrassen und weiten, schattenspendenden Arcaden.
Alle Wohnungen verfügen über eine Waschmaschine und bieten ausreichend Platz für zusätzliche Schlafplätze.
Die Ferienwohnungen gliedern sich wie folgt:
Wohnung 9 + 10 ( im OG ) : Ca. 49 qm für bis zu 4 Personen; Speiseraum mit integrierter Küche, Wohnraum , 1 Schlafzimmer mit Doppelbett, 1 Schlafzimmer mit 2 (3) Einzelbetten, Bad mit Dusche, Balkon.
Wohnung 3 + 4 (EG): Ca. 53 qm für bis zu 5 Personen; Speiseraum mit integrierter Küche und Terrasse, 1 Schlafzimmer mit 2 (oder 3) Einzelbetten und Terrasse, 1 Schlafzimmer mit Doppelbett und Einzelbett (oder nur mit Doppelbett) und Balkon, Bad mit Dusche.
Wohnung 5 + 6 (EG): Ca. 67 qm für bis zu 6 Personen; 2 Schlafzimmer mit Doppelbett oder Einzelbetten , drittes Wohn-Schlafzimmer mit Schlafcouch, Speiseraum, Küche, Bad mit Dusche, Terrassen und Garten.
Wohnung 7 + 8 ( OG): Ca. 67 qm für bis zu 7 Personen. Wie 5 + 6, nur drittes Schlafzimmer
Wohnung 1 + 2 ( EG und OG/4 Schlafzimmer): Ca. 128 qm für bis zu 10 Personen mit 2 Schlafzimmer mit Doppelbett, 2 Schlafzimmern mit Doppel- und Einzelbett, Speiseraum mit integrierter Küche, Terrassen im OG und EG sowie Garten.
Alle Wohnungen sind neu und komfortabel eingerichtet mit neuen Vollholzmöbeln (Schränke, Tische, Stühle, Betten, Nachttischen und Couchen), einer modernen Küchenzeile mit neuem Kühlschrank, Herd mit Backofen, Dunstabzug, neuen Kacheln. Die Terrassen (überdacht) sind komplett mit Garten/Balkonmöbeln bestückt.
Sämtliche Wohnungen sind freundlich eingerichtet und licht.
Die Mietpreise pro Woche betragen:
5+6 7+8 9+10 3+4 1+2
27. 10. - 22. 03. 2008 330,- Euro 350,- Euro 310,- Euro 320,- Euro 510,- Euro
22. 03. - 24. 05. 2008 430,- Euro 450,- Euro 410,- Euro 420,- Euro 600,- Euro
24. 05. - 21. 06. 2008 500,- Euro 520,- Euro 480,- Euro 490,- Euro 670,- Euro
21. 06. - 12. 07. 2008 530,- Euro 550,- Euro 510,- Euro 520,- Euro 700,- Euro
12. 07. - 06. 09. 2008 690,- Euro 745,- Euro 675,- Euro 680,- Euro 910,- Euro
06. 09. - 27. 09. 2008 460,- Euro 480,- Euro 440,- Euro 450,- Euro 640,- Euro
27. 09. - 25. 10. 2008 370,- Euro 390,- Euro 350,- Euro 360,- Euro 550,- Euro
25. 10. - 22. 03. 2009 330,- Euro 350,- Euro 310,- Euro 320,- Euro 510,- Euro
Bemerkungen:
Die Endreinigung für 9 + 10 beträgt 36,- Euro,, 3 + 4 für 36,- Euro, 5 - 8 für 41 Euro und 1 + 2 für 51,- Euro.
Bettwäsche/Handtücher 8,- Euro pro Person. Waschmaschinennutzung wie Fahrräder gratis.
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Casal Velino
Der Ort ist in mehrere sogenannte Frazioni, verschiedene Ortsteile, unterteilt.
Il Paese, der Hauptort in Hügellage auf ca. 150m Höhe, liegt verschlafen und abseits des Geschehens und des Durchgangsverkehrs. Der historische Ortskern mit seinen verwinkelten Gassen findet seinen Ursprung vor ca. 2500 Jahren in drei Etappen einer urbanen Wanderung.
Ursprünglich bewohnten hellenistische Griechen das Gebiet der jetzigen antiken Stätten von Velia. Gezwungen durch eine Malariaepidemie im damaligen Sumpfgebiet zogen die Bewohner in die Berge und gründeten Novi Velia, das Neue Velia. Nachdem, bedingt durch natürliche Anschwemmung und folgende Trocknung, dieses Küstenland einige Jahrhunderte später wieder bewohnbar war und somit dem Handel offen stand, gründete sich Casal Velino als "Häuser von Velia".
"La Marina", die ehemalige Anlegestelle der Fischerboote am nördlichen Ende des Golfes von Velia, unter dem Sarazenenturm aus dem 12. Jh., entwickelte sich aus dem Bedürfnis des prosperierenden Bürgerturms, einerseits Sommerdomizile in direkter Nähe zum Meer und dem 7 Kilometer langen Sandstrand zu besitzen, andererseits aus den sich daraus ergebenden Notwendigkeiten einer Infrastruktur, um die profanen Voraussetzungen eines dörflichen Lebens zu schaffen. Dies schlug sich in dem Bau einer "Piazza" als zentraler Ort des gesellschaftlichen Lebens, später einer Strandpromenade mit Geschäften und Cafes nieder, sicherlich auch im Hinblick auf erste Grundlagen eines möglichen inneritalienischen Fremdenverkehrs. Diese `"Gründung der Marina di Casal Velino" vollzog sich in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts im Umkreis von Villen und Palazzi aus dem 19. Jahrhundert. Jeden Freitag findet der Wochenmarkt auf der großen Piazza unter reger Teilnahme der Bevölkerung statt.
Bei einem Besuch des Jacht- und Fischerhafens erlebt man abendliche, mediterrane Atmosphäre beim Beobachten der Fischer in ihren traditionellen Holzbooten und beim Flicken ihrer Netze.
Als die wohl kultur- und religionswissenschaftlich interessanteste Sehenswürdigkeit, auch als Pilgerstätte vom Vatikan ausgewiesen, in Marina di Casal Velino dürfte die Kappelle S. Matteo zu betrachten sein, in der die Reliquien des Apostels Matthäus aufbewahrt wurden, bis sie 954 in den Dom von Salerno überführt wurden.
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Geschichte
Kurzer historischer Abriss und Exkurs:
Ein historischer Abriss hat mit Salerno zu beginnen, obgleich ein geschichtlicher Überblick in der Antike eher bei Velia (dem heutigen Ascea bzw. Marina di Ascea ) beginnt. (Einmal abgesehen von Mythen, nach denen der Ort Palinuro seinen Namen vom Steuermann des Odysseus erhielt, der über Bord sprang, als er dem Gesang der Sirenen lauschte und dem Punta Licosa bei Ogliastro Marina, dessen Name einer der Sirenen und Schwester des Äneas entliehen ist, die dort begraben sein soll.)
Über Jahrhunderte war Salerno eine römische, byzantinische, normannische und angiovinische Stadt, - in der Folge wurde sie von der Familie Durazzo (Vizekönige der bourbonischen Dynastie) und den Savoyern (durch die republikanische Regierung abgelöst) regiert. Nach der "Befreiung" (Befreiung in Anführungsstrichen, da das Wort Schuldlosigkeit impliziert) Italiens im zweiten Weltkrieg wurde Salerno für eine kurze Zeit zur Hauptstadt Italiens erklärt.
Von Salerno aus führt die Schnellstrasse über Battipaglia zu den eigentlich geschichtsträchtigen Orten Paestum und danach dem Cilento mit Velia (bei Marina di Ascea), als dessen historisch-kulturellem Zentrum. Velia wartet mit dem einzigen erhaltenen Beispiel des griechischen Bogens in Grossgriechenland auf. Weitere Sehenswürdigkeiten des antiken Velia sind die Porta Rosa (die Bevölkerungsgruppen im antiken Elea trennte), das Amphitheater, die Via Sacra und, an der Stelle der antiken Akropolis der angiovinische Turm (Schloss der Familie San Severino) und die Schlosskapelle, sowie römische Mosaiken und Thermen. (San Severino als mittelalterliche Geisterstadt befindet sich dann ca. 30 km südlich oberhalb von Palinuro)
Paestum (griechisch Poseidonia) ist die grösste erhaltene (neben Agrigento auf Sizilien) Tempelanlage der Griechen (Magna Graecia) auf römischem Boden, mit dem wohl am besten erhaltenem Tempel in Süditalien, der Basilika, dem dorischen Neptuntempel. Weitere Zeitzeugen sind der Ceres- oder Vestatempel, das Forum und die Nekropolis.
Der Cilento beginnt im eigentlichen Sinne bei Agropoli im Norden und reicht vom Fluss Sele im Norden und dem Dianotal im Osten, dem Bussento im Süden bis zum Tyrrhenischen Meer im Westen. Diese Region ist der Geburtsort der Vorsokratiker Pamenides und Zenons und gilt als bevorzugter Aufenthaltsort von Cicero und Brutus. Philosophisch erwähnenswert ist noch der Philosoph Vico in späteren Zeiten, der ein bedeutendes geschichtsphilosophisches Werk hinterliess.
Entlang der Cilentoküste ziehen sich eine Reihe von Befestigungsanlagen, die - anfangs häufig unzulänglich gegen den arabischen Ansturm - durch den Vizekönig Don Pedro de Toledo im 16. Jahrhundert systematisch und zielbewusst errichtet wurden. Er beauftragte eine Reihe von Burgen, die strandnah, auf Felsspitzen oder an Flussmündungen erbaut wurden, die untereinander mit Frühwarnsystemen ausgestattet wurden. Ausgebaut wurde dieses System durch Don Parafan de Ibera, so dass bis zum Beginn des 18. Jh. 57 Burgen die Küste des Cilento besiedelten.
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Natur
Flora
Der Park beherbegt circa 1800 verschiedene Arten von Ur-Pflanzen, von denen ein grosser Teil wegen ihrer Endemik oder ihrer Rarität von aussergewöhnlicher Bedeutung sind.
Die am meisten bekannte hiervon ist die Primel von Palinuro (Primula Palinuri) die, aufgrund ihrer extrem lokalen Verbreitung im Park, das Wappen des Parkes schmückt.
Entlang der Straende findet man noch die seltene Marinelilie (Pancratium maritimum), auf den Felshängen leben die Felsennelke (Dianthus rupicola), die Centaurea (Centaurea cineraria), und die neapolitanische Glockenblume (Campanula fragilis).
Die trockeneren Gegenden sind das Reich der Macchia mediterrania, angereichert in seiner Farbenpracht durch den Ginster des Cilento (Genista cilentina), durch das leuchtende Grün des Johannisbrotbaumes (Ceratona siliqua) und das Rot des Ginever (juniperus phoenicea).
In den Bergregionen dominieren Wälder in denen Eichen , Ahorn, Linden, Ulmen, Eschen, Kastanien und majestaetische Buchen wachsen, während die Gipfel der Monte Alburni der extrem seltene Crespino dell Etna (Berberis aetnensis).
Fauna
Die Fauna des Parks ist aufgrund der Vielfältigkeit seines Territoriums sehr reichhaltig. Auf den felsigen Gipfeln der Monte Alburni sieht man eine Vielzahl von Raubvögeln, wie den Königsadler (Aquila chrysaetos), den Wanderfalken (Falco peregrinus), den Kaiserraben (Corvo imperiale) und den Gracchio corallino (Pyrrhocorax pyrrhocorax). Dort leben sie gemeinsam mit ihrer Beute, den Hasen (Lepus europeus) und der Coturnice (Alectoris graeca).
Auf den Weiden leben der Fuchs (Vulpes vulpes) und der Marder (Martes martes), in den Buchenwäldern der Schwarzspecht (Drycopux martius), der Mauerspecht (Sitta europaea) und der Astore (Acipiter gentilis), ein Raubvogel in schwindendem Bestand. Auf den Bäumen leben der Siebenschläfer (myoxus glis) und der Quercino (Eliomys quercinus), in der Nähe der Quellen leben der seltene Brillensalamander (Salamandrina tergiditata) und die Wasseramsel (Cinclus cinclus), in den Brunnen die Frösche (rana italica und rana dalmatina) sowie Kröten.
Unter den zahlreichen Reptilien leben die Feldeidechse, die Smaragdeidechse und seltener die Viper.
Die wohl wichtigsten Praesenzen im Park sind der Biber (Luntra luntra) in den Schluchten des Flusses Calore mit der zahlreichsten Kolonie Italiens, sowie der Grauwolf (Canis lupis) desen Anzahl sich langsam vermehrt.
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Kultur
Seit der Prähistorie bewohnte der Mensch die zahlreichen karstigen Grotten im Cilento. Die ältesten Zeichen der Bewohnung stammen aus dem Paleolithicum medium, dem Neolithicum und aus der Metallzeit. In den Grotten an der Küste zwischen Palinuro und Scario, und in den Grotten der Bergmassive von Castelcività und Pertosa im Landesinnern fand man Werkzeuge aus prähistorischer Zeit.
Die ersten Griechen liessen sich um 1700 v.Chr. hier nieder und gründeten die Magna Graecia mit ihren Kolonialstädten, hierunter das berühmte Poseidonia das später von den Römern in Paestum umbenannt wurde.
Auf dem Gelände der archäologischen Ausgrabungen von Paestum findet man noch heute intakte Zeugnisse dieser Zeit vor. Der Poseidontempel von Paestum, erstellt um 450 v. Chr., wurde im gleichen Stile des Partenope in Athen gebaut, der seine dorische Säulenordnung mit dem Poseidon Tempel gemein hat.
Es befinden sich weitere Tempel auf dem Ausgrabungsgelände von Paestum, der Tempel Cerere oder auch Athene, sowie der Tempel der Hera. Diese befinden sich in der Nähe des Amphitheater das bis zu 2000 Personen fasste, dem Gymnasium, dem Forum und der Palestra in der Sportveranstaltungen stattfanden. Immer noch sind Archaeologen bei der Arbeit um die zahlreichen, von Erde bedeckten, Strukturen freizulegen.
Über das Meer gelangten die Focei, ein Volk aus dem vorderen Asien, an die Küste des Cilento. Hier gründeten sie die Stadt Elea, dem späteren Velia, wo der Philosoph Parmenide die Scuola filosofica Eleatica, die Philosophenschule von Elea errichtete.
Nach dem Verfall des westlichen römischen Reiches um 600 n.Chr. begann auch fuer das Cilento die Zeit der barbarischen Herrschaft, den Schlachtzügen der Sarazenen. Aber auch das Mönchstum der Basilianer hielt Einzug ins Cilento. Von diesen Ereignissen zeugen noch die Abteien und Kloster, sowie auch das Festungssystem entlang der Küsten das zur Abwehr von Angreifern diente, die über den Seeweg ins Cilento einzudringen versuchten.
Eine Vielfalt von religiösen Stätten, darunter die bedeutende Certosa di Padula, aber auch die Kirchen und Basiliken die man in jedem Ort findet von, in deren Umfeld sich die antiken Gassen der Altstädte winden.
Eine besondere Aufmerksamkeit gilt der Basilica des Monte Sacro, auch Monte Gelbison oder Monte di Novi genannt, die sich in einer Höhe von über 1700m inmitten einer phantastischen Landschaft befindet und von seltener Imposanz ist. Das Leben der Menschen in der aktuellen Gemeinschaft des Cilento, in den Küsten- und Berggemeinden, ist sicherlich nicht weniger interessant als das ihrer zahlreichen Vorfahren. Folkloristische Feste, das Fest des heiligen Patron des Ortes und die Respektierung alter Traditionen haben Bestand im alltäglichen Leben. Von der Küche bis zu den Bräuchen, vom Handwerk zur Landwirtschaft, das einfache Leben hier ist rigoros. Die Cilentaner sind ein ehrliches und stolzes Volk antiker Wurzeln, das im Laufe der Geschichte im Einvernehmen mit der Natur lebte und noch heute ein lebendiges Zeugniss seiner Geschichte ist.
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